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LinuxTag rückt näher - Freikarten

Der LinuxTag rückt unaufhaltsam näher. Nur noch eine Woche und dann trifft sich die OpenSource Gemeinde wieder in Berlin auf dem Messegelände unter dem Funkturm. RadioTux wird natürlich auch vor Ort sein und Live vom Geschehen berichten und ein Programm mit vielen Interviews senden. Das Programm welches wir übertragen werden könnt ihr hier finden. Desweiteren übertragen wir ein Programm von der Univention-Bühne, welches ihr hier finden könnt.

Es gilt wie immer, ihr könnt euch natürlich mit Fragen an unsere Interviewgäste beteiligen. Wer also zum Beispiel Mark Shuttleworth oder Larry Augustin schon immer eine Frage stellen wollte, hier ist die Gelegenheit. Schickt eure Fragen einfach an live@radiotux.de oder kommt zur entsprechenden Zeit einfach bei uns im IRC (irc.freenode.net #radiotux) vorbei.

Für alle die uns lieber einmal Live erleben möchten gibt es jetzt nochmal eine Gelegenheit. Bereits vor einigen Tagen haben wir ja einige Freikarten an unsere Hörer vergeben können.  Mittlerweile haben wirklich alle ihre Freikarte erhalten und wir haben wieder einige zu vergeben. Also wer jetzt noch eine haben möchte, einfach wie beim letzten Mal eine Mail an obige Mailadresse schicken. An der Stelle möchte ich aber darum bitten, die Regeln ein wenig einzuhalten, dass heißt Subject und Angaben in der Mail ;-)

RadioTux@LinuxTag

Wie in den vergangenen Jahren auch, wird RadioTux wieder direkt vom LinuxTag aus den Messehallen unter dem Funkturm senden. An allen vier Tagen der Veranstaltung gibt es ein Programm mit vielen Interviews rund um Linux und Open Source. In diesem Jahr wird es sogar 2 Streams geben, einen aus unserem "Studio" und einen von der Bühne auf dem Univention-Stand. Den Sendeplan haben wir jetzt veröffentlicht, ihr könnt ja einmal einen Blick hineinwerfen.  Das Programm, welches wir von der Bühne am Univention-Stand senden ist hier zu finden. Und wie immer gilt, wenn ihr Fragen an unsere Interviewgäste habt, so schickt eine Mail an live@radiotux.de oder schaut einfach im IRC (irc.freenode.net #radiotux) vorbei. Also wir hören uns.

Free Music Charts Mai 2010 veröffentlich

Hallo Freunde der freien Musik,

unsere Kollegen von darkerradio haben wieder die aktuellen Free Music Charts für Mai 2010 veröffentlicht.

Auch diesmal sind wieder alle Genres vertreten, vom ruhigen Folk-Pop von der gerade auf großer Deutschlandtour befindlichen Allision Crowe über italienischen Rock The Living Targets bis hinzu aggressiven Electrosound von Mirror of Death.

Hört euch einfach einmal durch die Charts beziehungsweiße hört euch den äußert gut gemachten und bald erscheinenden moderierten Podcast dazu an. Wenn ihr eines dieser Lieder auch in eurem Lieblings-Linux-Podcast haben wollt, schickt mir eine eine Email an musik@radiotux.de.

Bleibt aufgedreht!

- eure Musikredaktion

Alternativ zur Musik: freie Hörbücher im Netz

Hallo Hörer,

RadioTux spricht ja oft über freie Medien und im Speziellem über freie Musik.

Allerdings haben sich in letzter Zeit einige Projekte bewährt welche sich vor allem um die Digitalisierung von Hörbüchern kümmern.

Neben der, in der Presse, breitgetretenen CC-Veröffentlichung "Little Brother" von Cory Doctorow gibt es eine ganze Reihe von nichtkommerziellen Webseiten welche hunderte von Audio Books zum Download feil bieten.

Hierbei ist die Bandbreite der angebotenen "Leistungen" der Seiten komplett unterschiedlich, so konzentriert sich zum Beispiel literalsystems.org auf professionell produzierte  englischsprachige Hörbücher, wo hin gegen das telltale Projekt jedem die Chanche gibt ein Buch zu vertonen, wer auf Gimmicks wie Hintergrundgeräusche und der Gleichen verzichten kann, ist hier ebenfalls sehr gut  aufgehoben.

Auf der anderen Seite stehen die großen "Sammlungen" von freien Hörbüchern, so hat das bekannte Projekt Gutenberg mittlerweile auch sehr viele Bücher als Audiodatei vorliegen.

Als "das Jamendo" der Hörbücher könnte man librivox.org verstehen. Hier gibt es Hörbücher jeglicher Qualität, in jeglicher Sprache und in jedem Übersetzungzustand zum kostenfreien herunterladen. Dabei dürfen literarische Größen wie Heinrich Heine genau so wenig fehlen wie Newcomer oder Hobbyschreiber.

Es finden sich ebenfalls auch immer mehr Rezessionsblogs beziehungsweiße Protale wie hoerbuchfreund.de, hier bekommst du einen Überblick über (nicht-) freie Hörbücher in einem ungezwungen und ehrlich wirkenden Schreibstil.

Natürlich gibt es im großen weiten Internet noch dutzende mehr Seiten wo es sich lohnt vorbei zu surfen, geht doch einfach einmal auf Entdeckungsreise und berichtet vielleicht in den Kommentaren über mögliche Schätze.

Allein bei archive.org stößt man zum Beispiel auf hochkarätige Audiofassungen von "1984" von Georg Orwell.

Viel Spaß beim Stöbern,

eure Musikredaktion von RadioTux

Freikarten für den LinuxTag

Der 16. LinuxTag in Berlin läßt nicht mehr lange auf sich warten, in nicht mal mehr einem Monat startet Europas größte Veranstaltung rund um Linux und Open Source.  Vier Tage lang vom 09. - 12. Juni trifft sich die Open Source Community auf dem Berliner Messegelände unter dem Funkturm. RadioTux wird wie in den vergangenen Jahren auch natürlich wieder vor Ort sein und ein Liveprogramm mit vielen Interviews von Vortragenden und austellenden Projekten übertragen. Am Programm wird hinter den Kulissen von unserer Redaktion bereits fleissig gearbeitet.

Für einige unserer Hörer, die das Ganze auch einmal live erleben wollen gibt es jetzt die Gelegenheit. Wir haben einige Freikarten für unsere Hörer, diese gelten für alle 4 Tage und was müßt ihr dafür tun? Ganz einfach schickt eine Mail mit eurem Vor- und Nachnamen und dem Subject "Freikarte LinuxTag". an live@radiotux.de.  Hier gilt ganz einfach das FIFO-Prinzip und zwar solange bis die Karten alle sind, ein Anrecht darauf besteht natürlich nicht.

Stuttgarter Medienkongress - Was will die Generation Internet?

Am 4.5. fand der 1. Stuttgarter Medienkongress statt. Der Untertitel lautet "Was will die Generation Internet wirklich?. Ich war als einer der sogenannten Digital Natives dabei.

Am Ende des Kongresses konnte ich dieses Wort jedoch nicht mehr hören. Das Ziel wurde meiner Meinung nach auch nicht wirklich erfüllt so waren zwar viele Studenten und auch einige Schüler geladen und wurden auch ab und zu zu Ihrer Meinung gefragt, aber es wurde doch mehr über die "Zielgruppe" diskutiert als mit ihr. Besonders deutlich wurde das auf der Podiumsdiskussion zum Thema "Was will die Generation Internet Wirklich? - Strategien der Medienhäuser". Die meisten Diskutanten haben nicht Ansatzweise verstanden worum es jungen Menschen geht und versuchen ihre alten Sturkturen irgendwie aufs Internet zu übertragen oder kauen irgendetwas wieder dass ihnen sagte wurde woran sie aber selbst nicht glauben. Frau Dr. Verana Weidemann, Generalsekretärin der ARD sprach davon dass Fernsehen von Jungen Mensch immer noch soviel genutzt werde wie das Internet und deshalb noch sehr wichtig sei. Da ist es schon faszinierend wie man mit Zahlen alles mögliche ausdrücken wann was einem gerade passt. Mich würde mal viel mehr interessieren wie hoch die Nutzung von Fernsehen noch vor 10,20 Jahren war. Meine Empfindung sagt dass viele Jugendliche und Junge Erwachsene gar keinen Fernseher mehr haben. Wenn ich mich im einem Freundeskreis umhöre hat über die Hälfte nicht mal mehr einen. Oder wenn dann benutzt sie den zum Film/Serien schauen über den PC oder eine Mediabox oder schaltet den so selten an das es der Rede gar nicht mehr wert ist. Und da kann man sich meiner Meinung nicht darauf zurück ziehen und sagen Fernsehen wird noch so häufig benutzt wie das Internet. Die Tendenz ist klar. Interessant dazu sollen die KIM und die JIM Studien sein, die unter anderem die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen untersuchen. Leider hatte ich keine Zeit mir diese anzuschauen. Aber frei nach dem Motto glaube keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast muss man auch in diesen Studien nicht die Reine Wahrheit stehen. Der einzige bei der Podiumsdiskussion, der die Jugendlichen verstanden hat war Prof. Dr. Ewald Wessling, Professor für Kommunikation im digitalen Wandel an der SRH Hochschule Berlin. Er hält die junge Generation für die "medienkompetenteste und fähigste Generation um die zukünftigen Probleme zu lösen". Wessling hat auch einen ähnlichen Vortrag zum Thema "Medialer Umbruch und Digital Natives - sehen klassische Medien alt aus?" gehalten. Einen ähnlichen Vortrag hat er auch auf der EMEX 2009 gehalten, von dem es eine Videoaufzeichnung gibt.

Ich muss dem Kongress aber zu Gute halten dass an vielen Stellen wirklich versucht wurde junge Menschen einzubinden. Das ist vermutlich ein Alleinstellungsmerkmal. Bleibt zu hoffen das einige Teilnehmer einen Einblick in das Denken der Jungen Generation erhalten haben und den ein oder anderen Gedanken weitertragen. Vor allem die Forderung nach einem Schulfach Medienkompetenz sollte nachklingen. Vielleicht gibt es nächstes Jahr wieder einen Stuttgarter Medienkongress dann hoffentlich mit noch mehr Einbindung der Digital Natives.

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