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Internetzensur heute und morgen

Im Kreuzzug gegen die Kinderpornographie ist erwiesenermaßen alles erlaubt. Der neueste Trend sind sogenannte Filterlisten. Doch was sind Filterlisten? Sie sind ein Instrument um Informationen zu sortieren, und zwar in zwei Gruppen: lesbare und nicht lesbare Information. Zu letzterem gehört auch Kinderpornograhie. Warum stößt mir dies so sauer auf?

Wenn wir erst einmal das Equipment haben um filterungen durchzuführen, kann der Matchcode auch weiter ausgebaut werden. Sprich für Kinderpornographie angeschaffte Technologie wird, um mehrere Treffer erweitert. So haben wir irgendwann vielleicht sogar eine Filterung von politisch andersdenkenden. Oder Anhänger einer bestimmten Religion können keine Emails mehr verwenden.

Natürlich ist all dies nur Theorie. Aber um zu verhindern, dass die Theorie zur praxis wird, müssen wir heute handeln. Wir wünschen keine Filterung des Internets.

Ich hatte meine Bedenken einmal in einer Email an Frau von der Leyen geschrieben. Als Antwort kam:

Von: "Info" <info@bmfsfjservice.bund.de>

Sehr geehrter Herr Manns,

für Ihr Schreiben vom 27. März 2009 danke ich Ihnen. Haben Sie auch vielen

Dank für Ihre Unterstützung.

Der Schutz vor sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist für die

Bundesregierung ein wichtiges Anliegen. In diesem Zusammenhang stellen uns

technische Entwicklungen vor immer wieder neue Aufgaben. So ist das

konsequente Vorgehen gegen die Verbreitung von Kinderpornographie eine

unbedingte Notwendigkeit, denn das Internet darf diesbezüglich kein

rechtsfreier Raum sein.

Der Großteil der Kinderpornographie im Bereich des World-Wide-Web wird

mittlerweile über kommerzielle Webseiten verbreitet. Kinderpornographie ist

die Dokumentation des sexuellen Missbrauchs von Kindern. Die Opfer werden

immer jünger; gezeigt werden zunehmend Gewaltausübungen gegen Kleinkinder

oder sogar Kleinstkinder. Und die Verantwortlichen sowie Täter nehmen

monatlich Millionenbeträge ein. Nur ein geringer Anteil der

Kinderpornographie wird über deutsche Server verbreitet. Sobald Kenntnis von

Darstellungen des sexuellen Missbrauchs auf deutschen Websites oder Servern

besteht, geht die Polizei gegen den Inhalteanbieter vor, veranlasst über den

Hostprovider die Löschung und wertet Verbindungsdaten aus.

Wenn kinderpornographische Angebote von Ausländern oder im Ausland betrieben

werden, werden zuständige Behörden und Beschwerdestellen im jeweiligen Land

informiert und um vergleichbare Maßnahmen der Täterermittlung oder

Beseitigung des Verstoßes gebeten.

Hinweise auf kinderpornographische Inhalte werden beim Bundeskriminalamt

verifiziert und bei entsprechender Verdachtslage auf dem Interpol-Weg in die

Staaten weitergeleitet, in denen die Webseiten physikalisch liegen. Das

Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter leisten im Inland

hervorragende Arbeit. Die häufigen Meldungen in der Presse über ausgehobene

Kinderpornographie-Ringe belegen das. Die Ermittler werden auch weiterhin

hart daran arbeiten, die Täter im Inland zu ermitteln und die Quellen im

Ausland zu schließen.

Trotz aller nationalen und internationalen Anstrengungen bleiben viele

Kinderpornographie-Seiten im Netz verfügbar. Es gelingt in vielen Staaten

nicht, Betreiber kinderpornographischer Angebote (sog. Content-Provider)

haftbar zu machen oder ihnen die Plattform (über sog. Host-Provider) zu

entziehen.

Die derzeitige Diskussion um die Erschwerung des Zugangs zu

kinderpornographischen Inhalten bezieht sich auf angebotene Webseiten, auf

denen diese Inhalte gewerblich angeboten werden. Es handelt sich dabei um

eine Form der schweren und organisierten internationalen Kriminalität, über

die das Bundeskriminalamt im Rahmen seiner Zentralstellenfunktion

Informationen sammelt. Die dort derzeit vorhandenen Informationen beziehen

sich auf ca. 1000 solcher Webseiten. Diese Webseiten werden derzeit jedoch

nicht auf gesonderten Listen geführt.

Da in der Hälfte aller Länder Besitz und Verbreitung von Kinderpornographie

entweder nicht einmal unter Strafe stehen oder nicht ausreichend

sanktioniert werden, reichen in vielen Fällen polizeiliche Mittel nicht aus.

Dann bleibt nur die Sperrung als letztes Mittel. Ein Vorgehen gegen den

Inhalteanbieter und damit eigentlich vorrangig in Anspruch zu nehmenden

Verantwortlichen scheitert in diesen Fällen daran, dass der für die Inhalte

Verantwortliche im Ausland niedergelassen ist.

Zwar ist die Informationsfreiheit in Deutschland ein hohes Gut mit

Verfassungsrang. Jedoch geht es hier um die Erschwerung des Zugriffs auf

Webseiten mit kinderpornographischen Inhalten. Nach dem Strafgesetzbuch sind

sowohl die Verbreitung als auch der Erwerb und Besitz von Kinderpornographie

strafbar.

Sperrungen werden seit vielen Jahren erfolgreich in Norwegen, Dänemark,

Schweden, Finn¬land, Italien, Großbritannien, der Schweiz, Neuseeland,

Südkorea, Kanada und Taiwan durchgeführt, überwiegend auf der Grundlage

freiwilliger Selbstverpflichtungen.

Die jahrelangen Erfahrungen der Länder, die bereits Zugangssperren

eingerichtet haben, zeigen, dass das System funktioniert und täglich

Zehntausende an Zugriffen auf kinderpornographische Angebote geblockt werden

können. Entscheidend ist nicht, dass technisch versierte Internetnutzer

immer Wege finden werden, die Sperren zu umgehen. Maßgeblich ist vielmehr,

dass durch Zugangssperren der Zugang für die große Masse der

durchschnittlich versierten Internetnutzer blockiert wird und die harten

Fälle auf Nebenwege gezwungen werden. Statt vor den Möglichkeiten im

World-Wide-Web zu resignieren, werden alle Mittel gegen die Verbreitung von

Kinderpornographie genutzt.

Die Bundesregierung sieht sich deshalb in ihrer Auffassung von den

Erfahrungen dieser Länder darin bestätigt, dass Sperrungen ein geeignetes

Mittel sind, die Reichweite von bekannten kinderpornographischen Websites zu

beschränken, wenn andere Mittel versagen. Dabei sollten Sperrungen

Bestandteil einer Gesamtstrategie gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern

und seiner Darstellung im Internet sein. Die Ermittlung der Täter und der

Opferschutz sollen dadurch nicht ersetzt, sondern wirksam ergänzt werden.

Die Bundesregierung strebt die Zusammenarbeit mit diesen Ländern an, um

durch internationale Kooperationen zu möglichst effektiven Maßnahmen gegen

die sexuelle Ausbeutung von Kindern im Internet zu gelangen und zu einem

Austausch der gesperrten Seiten zu kommen.

Im Rahmen eines Spitzengesprächs am 13. Januar 2009 haben sich Minister

Schäuble, Ministerin von der Leyen und Minister Glos mit Vertretern der

großen Internetanbieter in Deutschland auf ein zweistufiges Verfahren

geeinigt.

Seit dem 23. Januar 2009 tagt hierzu unter der Federführung des

Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine

Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern des Bundesinnenministeriums, des

Bundeswirtschaftsministeriums, des Bundeskriminalamts, des Bundesamts für

Sicherheit in der Informationstechnik und der acht großen deutschen

Internetprovider sowie den Verbänden BITKOM, eco und FSM.

Die Verhandlungen mit den Internetprovidern sind nun so weit, das die ersten

Unternehmen bereit sind, bereits jetzt eine Vertrag mit dem Bund, vertreten

durch das BKA, zur Zugangserschwerung kinderpornographischer Seiten zu

unterzeichnen. Damit folgt die Bundesregierung dem Beispiel vieler Länder

und Deutschland schließt endlich auf als eines der großen Länder in der EU.

Die Europäische Kommission hat deshalb diesen Schritt ausdrücklich begrüßt.

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch, dem 25. März 2009, Eckpunkte zu

Regelungen zur Bekämpfung von Kinderpornographie im Internet verabschiedet.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Service-Team

_____________________________

Bundesministerium für Familie,

Senioren, Frauen und Jugend

Telefon: 01801 90 70 50

Telefax: 01888 555 4400

Internet: http://www.bmfsfj.de

E-Mail: info@bmfsfjservice.bund.de

Der überwiegende Teil des Briefs ist einfach Unsinn. Wenn bereits jetzt schon mit den Hostern in verschiedenen Ländern verhandelt wird, und es gemeinsame Regelungen gibt, warum sollte dann noch die Zensur nötig sein?

Fragen über Fragen. Das war es für heute aus der Muppet Show. Demnächst gibts mehr.

Falls sie dieser Blog interessiert, sind Sie eingeladen, auf http://saschasbacktrace.blogspot.com zu kommen. Dort werden regelmäßig Themen aus Wirtschaft, Politik und anderem verbreitet.

Das war die CeBIT 2009

Nun ist sie also vorbei die diesjährige CeBIT. Kleiner ist sie geworden, aber das war ja im Vorfeld schon bekannt geworden dass rund 25% weniger Aussteller kommen würden. Das hat man in den Hallen leider auch deutlich gemerkt. So waren in fast allen Hallen leere Flächen, d.h. es wurden weiße Wände gezogen hinter denen nichts stand. Manchmal ein wirklich trauriger Anblick. Selbst manche Restaurants wurden nicht auf gemacht. Da hätte man vielleicht lieber noch 1-2 Hallen ganz schließen sollen statt immer nur halbvolle Hallen den Besuchern zu bieten. Apropos Besucher. Auch die sind merklich zurück gegangen. In manchen Hallen war wirklich gähnende Leere. In der Halle 6, also die Halle in der Open Source und Websocity war, war dagegen sehr viel los. Gerade am Mittwoch und Donnerstag ist man kaum vorwärts gekommen. Die Aussteller dort mit denen ich gesprochen habe waren auch durchweg zufrieden mit Ihrem Stand und dem Andrang. Ich denke hier wurden doch viele gute Geschäfte eingeleitet und Kontakte geknüpft. Dass ist ja auch genau das worauf die CeBIT sich in den nächsten Jahren immer stärker konzentrieren will. Der Sonntag wird nicht mehr geöffnet sein, was ich durchaus für sinnvoll halte. Dieses Jahr hab ich mir den Sonntag auch geschenkt, schon letztes Jahr war an dem Tag fast nichts mehr los. Freitag und Samstag wurde es auch merklich anders vom Publikum her. Viel weniger Schlipsträger und viel viel mehr Beutelratten, sprich Junge Leute die mit Großen Taschen von Stand zu Stand ziehen. Dabei gab es dieses Jahr gar nicht soviel abzugreifen. Man konnte die allgemeine Krise also spüren. Kaum mehr diese vielen Marktschreier Gewinnspiele aus früheren Jahren, was ich persönlich genossen habe. Nicht mehr so viele Giveaways etc.

Für mich persönlich war die Messe dennoch sehr interessant. Viele gute und sehr gute Vorträge zu Themen die mich interessiert haben. Viele nette Gespräche und Kontakte. Zumindest im Bereich Open Source, IT-Sicherheit und Co brummt immer noch der Bär.

Also bis zur CeBIT 2010.

Ingo

RadioTux auf der Cebit 2009

Auch dieses Jahr sind wir wieder auf der Cebit anzutreffen. Neben dem üblichen "schauen was es neues gibt" werden wir auch versuchen einige Interviews an Land zu ziehen. Schließlich haben auch die aller ersten Interviews für RadioTux anno 2001 genau in Hannover statt gefunden. Zufinden sind wir meistens in den Hallen 5 und 6. In Halle 5 ist diesmal der Open Source-Teil, der den Linux Park ablöst.

Außerdem werden wir per Twitter und hier im Blog von Pressekonferenzen usw. berichten. Nicht nur der Redaktionelle Teil wird bedacht wir treffen uns in Hannover auch um an der Technik zu schrauben sowie am Design für das Blog.

Open-Source-basierte Server-Infrastruktur für das Convergent Media Center - Bachelorthesis

Heute war es endlich soweit. Gerade eben habe ich meine Bachelorthesis abgegeben. War ein hartes Stück Arbeit. Auch wenn ich sicher noch viel mehr hätte schreiben können, aber irgendwann muss ja auch mal Schluss sein. Das Thema der Thesis ist der Aufbau der Infrastruktur für das Convergent Media Center, eine neues Konzept für eine Lehrredaktion an Hochschulen. Die Studenten im CMC befüllen das Online Journal redaktionzukunft.de. Enthalten sind Überlegungen welches Betriebssystem eingesetzt wird, welche Dienste für die Clients bereit gestellt werden müssen und welche Software auf den Clients laufen kann. Außerdem ist ein Kapitel Single Sign On gewidmet und das Thema Groupware-Auswahl und Umsetzung wird beschrieben.

Die Arbeit ist in LaTeX bzw. LyX geschrieben. Es ist die erste große Arbeit die ich damit gemacht habe und je mehr man sich in LaTeX reinfuchst umso besser wird man. Viele kleine Details sind zu beachten, aber mit der Zeit machts wirklich Spaß. Hätte mir nicht vorstellen können das mit einem normalen Textverarbeitungsprogramm zu machen. So lange Rede kurzer Sinn. Hier gibt es die Thesis zum herunterladen.

PS: Die Thesis steht unter Creative Commons BY-SA, also fühlt euch frei daraus Teile zu nehmen diese zu verwenden oder sonst was zu machen damit solange Ihr euch an die Lizenz haltet.

Grüße

Ingo

Das war also das 3. Berliner Barcamp

Ja viel zu kurz war das Barcamp, ein kleines Wochenende und schon ist alles vorbei, aber es war toll und hat Spaß gemacht. Interessante Leute kennen gelernt, einige Vorträge verfolgt und Erfahrungen mit Twitter bzw. Microblogging im Allgemeinen gemacht.

Großes Kompliment an die Orga, also das Barcamp war mit über 500 Teilnehmern wirklich groß und nach allem was ich mitbekommen habe gab es kaum Probleme. Alles hat super geklappt, die Parties waren klasse, auch wenn ich nur auf der von Samstag (bzw. Sonnabend für Berliner :-)) zu Sonntag war. Kann man nur hoffen dass auch nächstes Jahr wieder ein Barcamp wird in einer ähnlich schönen Umgebung.

Die Vorträge am Sonntag waren meiner Meinung nach besser als am Ersten, leider konnte ich nicht den ganzen Tag bleiben und musste schon um 14 Uhr das Barcamp verlassen. Abends gab es noch eine Verlosung der tollen Sitzsäcke, Bilder von diesen und vielen anderen findet Ihr auf den einschlägigen Fotocommunity Seiten. Irgendwie bin ich von dem Vortragsprogramm diesmal nicht so begeistert gewesen da hätte ich mir andere Themen gewünscht, vielleicht weil es nicht so Technisch war wie ich erwartet hatte oder weil die wenigsten Vorträge mich tatsächlich angeprochen haben, so war ich am Sonntag nur auf einem Vortrag über Podcasting

und auf einem über das CMS Drupal, was mich schon länger interessierte.

Ein bisschen erschenkend fand ich, dass ich trotzdem genau ins Barcamper Profil passe, denn laut Tillmann auf blog.barcampberlin3.org war das Publikum angenehm nerdig, und ist "ein tendenziell unrasierter Individualist im Alter zwischen 15 und 65 mit webzweinulligem Motivdruck-T-Shirt und Dunkelrand-Brille". Tsts dabei hab ich doch erst seit ein paar Wochen so eine komische Brille. Hätte ich doch bei der dünnen bleiben sollen?

Nunja..Nachdem ich die letzten Nächte in Zügen oder auf Sofas verbracht habe freue ich micht aber schon sehr auf mein eigenes Bett. So long.

Ingo

Bahncard 100

Ja endlich ist die Bahncard bei mir angekommen. Das teure Stück. Jetzt kann ich 1 Jahr lang kreuz und quer durch die Gegend fahren und muss mich nicht mehr darum kümmern vorher eine Fahrkarte zu besorgen. Einfach einsteigen und los. Das ist schon praktisch und man hat noch einige an anderen Vorteilen gegenüber "normalen" Bahnfahren. Aber warum jetzt dieser Post eigentlich? In der Bahncard 100 steckt ein RFID Chip. Das war mir durch vorherige Recherchen schon bewusst daher kommt die Karte bei mir gleich auch neben meinen Studiausweis und einigen Vistenkarten in eine Schutzhülle. Erstaut war ich jedoch dass in dem schick aufgemachten, schwarzen Begleitheft dass ich mit der Bahncard erhielt detailiert auf den RFID Chip eingegangen wurde. So ist dort zu lesen dass der Chip für Carsharing benutzt wird und RFID benutz, dass auf dem Chip keine persönlichen Daten gespeichert sind sondern eine Berechtigungsnummer zur Identifikation des Chips. Außerdem wird darauf hingewiesen dass der Chip nur aktiviert ist wenn man am Carsharing teilnimmt und dass jeder dies selbst entscheiden kann. Nungut in wieweit das stimmt sei nun mal dahin gestellt. Der Chip lässt sich sicher nicht einfach so mal aktivieren und deaktivieren wenn er mal eingebaut ist. Aber trotzdem gut dass mittlerweile explizit darauf hingewiesen wird. Dies sollte jetzt nur noch gleich vor dem Kauf geschehen und nicht erst wenn ich die Karte schon in den Händen halte. Daher kommt dass Ding besser doch in eine Schutzhülle.....

Mein iPhone....

Jaja ich weiß. Ich kanns ja selbst kaum glauben dass ich mir soetwas zu gelegt habe. Und wäre nicht gerade mein Geburtstag gewesen und meine letzten Klausuren mit 1,3 bestanden hätte ich mir wohl dieses Spielzeug auch nicht gekauft. Hab ich doch vor kurzem selbst noch dagegen gewettert und ist Apple doch in einigen Punkten noch schlimmer als Microsoft so ist das iphone doch ein nett anzuschauen und schließlich auch irgendwo ein Unix. Nichtsdestrotz ein OpenMoko kommt natürlich auch bald.

Ich habe mir das iphone am Freitag in Berlin gekauft. Im ersten t-punkt in dem ich war wollten sie keine rausrücken. Im zweiten hatte ich dann Glück und nach knapp 2 Stunden anstehen hatte ich als vorletzer!! ein iphone bekommen. Da war es kurz vor 12 Uhr. Leider gab es für mich auch kein 16GB iPhone mehr weder in schwarz noch in weiß daher ist ein 8GB Modell geworden.

Nun aber zu den Erfahrungen der ersten Woche:

- es ist ein nettes Spielzeug mit dem man auch telefonieren kann

- die bedienung ist super

- dass man nicht jede Software draufspielen kann sondern nur die paar Applikationen aus dem AppsStore nervt, ich brauch mind. ein terminal und nen ssh server und ich will auch kein itunes nutzen um audio auf das iphone zu bekommen

- das keine bluetooth profile unterstützt werden kann ja wohl auch nicht sein. da hat man z.B. eine bluetooth tastertur die man schön am iphone betreiben will aber nein

- der akku ist immer noch fest eingebaut und es kann keine mms (nagut darauf kann ich verzichten)

- die itunes aktivierung ist ersten ärgerlich und bedenklich und zweitens hat es stunden gedauert bis am freitag das telefon endlich benutzt werden konnte

- kein speicherslot für zusatzkarten ist auch frech

- vom t-mobile netz bin ich leider auch enttäuscht. ich hab mehr erwartet. ich dachte das netz ist super ausgebaut, aber entweder bin umts netz von vodafone zu verwöhnt (selbst in kaum bewohnten gegenden gibts umts da zeigt das iphone manchmal gar kein netz an, wenn man glück hat hat man edge) oder die antenne vom iphone sind nicht die besten. Jedenfalls wird das mein Test ob ich völlig zu T-Mobile wechsle (mit MultiSIM, z.B. eine für den Laptop wären die iphone Tarife eigentlich billig) aber zur Zeit tendiere ich eher dazu komplett zu Vodafone zu wechseln.

fazit: begeistert von der bedienung und von den vielen funktionen aber bei weitem noch nicht zu ende gedacht und das apple über alles die kontrolle haben will (aktivierung, apps verteilung etc) ist sehr kritisch zu sehen!

Und nun noch der Hammer....eben erhielt ich einen Anruf von einem Beratungsunternehmen/Marktforschungsunternehmen, dass ich doch letzten Freitag das iphone im XY Store in Berlin gekauft habe ob ich Zeit für eine Umfrage hätte. Nein war meine Antwort. Ich hatte beim Vertrag schließen extra alles durch gestrichen was sich mit Datenweitergabe beschäftigt aber scheint T-Mobile wohl völlig egal zu sein. Also das ist echt eine Frechheit da müsste man sich glatt an nen Anwalt oder soetwas wenden.

So nun aber genug gemeckert. Ich halte euch auf dem Laufenden. Auch über die hoffentlich baldigen OpenMoko Erfahrungen.

Bye Bye Siemens, Hallo iPhone

So nach dem mein letztes Siemens Handy letzte Woche den Geist aufgegeben hat (SL 75) und es keine neuen Mobile Telefone mehr von dieser Firma gibt werd ich mir also etwas anderes suchen müssen. Und mein Spieltrieb wird mir wohl nächsten Monat ein iPhone bescheren. Zumindest werd ich das genau pürfen. T-Mobile und Apple werden das iPhone 3G ab 11. Juli in Deutschland, Österreich und den Niederlanden sowie im weiteren Jahresverlauf in Kroatien, der Tschechischen Republik, Ungarn, Polen und der Slowakei auf den Markt bringen. So zumindest die Pressemitteilung die eben bei mir herrein kam. Und da das iphone nicht so teuer ist (die Preise dafür wurden ja auch gesenkt), und die meisten meiner Anforderungen erfüllt werden (UMTS,GPS,Software installierbar..bash..) überlege ich mir wirklich eines zu holen. Die meisten der Kritikpunkte die ich mal in einer RadioTux@HoRadS Sendung formuliert habe sind mittlerweile behoben. Bleiben nur noch der verbaute Akku, dass es nicht Open Source ist und nicht mit Kolab Syncen kann. Aber ansonsten.....nichtsdestotrotz werde ich mir wohl auch ein OpenMoko holen. Werde meine Erlebnisse mit beiden natürlich auch hier bzw. im Podcast zusammenfassen.

Update 11.06.2008:

Huch hab ich noch gestern gemerkert dass man das iPhone wohl nicht mit Kolab/Kontact/Thunderbird Syncen lässt hab ich gerade die Meldung gelesen dass Funambol einen Dienst für das iPhone anbeitet. Da Funambol einen freien SyncML Server bereitstellt wären ja meine Probleme gelöst. Zwar geht im ersten Schritt wohl nut Kontakte, aber Kalender werden sicher folgen. Das ist doch mal ne positive Meldung. Den MobileMe Sync Dienst den Apple anbeitet kann man ja nicht brauchen außer man ist reiner Apple User oder MS Outlook Fan schüttel zudem kostet der ja auch Geld. Also super Alternative. Schaue ich mir auf jeden Fall an.

Mein Notebook ohne Windows / Dell Support

Ich hatte letztes Jahr im Zuge meiner Notebooksuche eine Reihe "Laptop ohne Windows" gestartet. Ich habe aber nie aufgelöst für welches ich mich nun entschieden hatte oder? Es ist ein Dell Latitude D630 geworden. Dell? Ja hatte ich eigentlich nicht beabsichtigt mir ausgerechnet einen Dell ins Haus zu holen, andere Firmen standen da eher auf meiner Wunschliste, aber heute bin ich doch zufrieden mit dem Ding. Es ist mit FreeDOS geliefert worden und so habe ich gegenüber der Internetshopbestellung mit Windows 200 € gesparrt. Was die Sache ein bisschen getrübt hat war, dass ich die UMTS/HSDAP Karte, die ich haben wollte ohne ein Windows nicht gleich eingebaut werden sondern nur extra geliefert werden konnte. Frag einer warum. Ich verstehe es nicht. Nunja da kamen dann also 2 Pakete gleichzeitig mit UPS in einem mein neuer Laptop und in dem anderen die UMTS Karte, die ich dann selbst einbauen musste. Zum Glück lässt sich das Gerät sehr leicht öffnen und die Karte muss nur unter der Tastatur eingebaut werden.

Linux erkannte beim Booten das Novatel Wireless HSDPA Modem auch. Allerdings muss usbserial explizit gesagt werden das er es auch anspricht. Das ging bei mir mit modprobe usbserial vendor=0x413c product=0x8137 danach konnte ich wie gewohnt mit kppp meine UMTS Verbindung aufbauen oder man kann das ganze auch so konfigurieren dass der Networkmanager genommen wird.

Also ich bin soweit wirklich sehr zufrieden mit dem Laptop....aber warum erst jetzt dieser Post?

Ganz einfach weil ich gestern zum ersten Mal Kontakt zum Dell Support aufnehmen musste. Ganz einfach und unkompliziert. Ich rief dort an musste meinen Service Tag nennen. Dann sagte man mir dass ich hier eigentlich falsch sei da das Gerät Business Support hat aber man wurde mich nach dem Abgleich meiner Daten gleich weiter verbinden. Da ich vor kurzem Umgezogen bin gab ich also meine neue Adresse an. Wurde verbunden. Habe erzählt dass mein Lüfter auf Hochtouren läuft. Und heute morgen stand ein Techniker vor der Tür und hat Lüfter und Mainboard getauscht. Alles ganz flink und dabei konnte man auch noch lernen wie das Gerät so von ganz innen aussieht. So stelle ich mir Service vor. Das ist wirklich genial. Kein ewiges Warten bei der Hotline. Kein einschicken, wochen langes Warten ob das Teil jemals zurück kommt und ob die nicht doch die Festplatte platt machen während es Weg ist. Sondern zack zack ausgetaucht und Kunde ist glücklich. Also von mir gibts da echt 5 Sterne oder Topbewertung so müsste das immer sein *hach*.

Ajax Vortrag [Update]

Zwar bin ich kein Webentwickler sondern komme mehr aus der Podcaster oder Blogger Ecke, dennoch habe ich mich im Rahmen meines Studiums mit Ajax beschäftigen müssen. Den Vortrag vom heutigen Tage habe ich euch hier abgelegt. Er steht unter creativecommons by sa de, kann also gern weiter verwendet werden. Außerdem noch zwei Veranstaltungshinweise für Leute die aus der Region Stuttgart sind.

BarCamp Stuttgart vom 28.9 - 29.9.2008

Webmontag in Stuttgart am 30.Juni 2008

Update:

Neben dem Vortrag ist jetzt auch die Ausarbeitung zu dem Thema online. Viel Spaß beim Lesen.

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