Skip to content

Inside RadioTux #1 Planung eines Podcasts

Servus Tux'ler,

in den vergangen Wochen erhielten wir immer einmal die Anfrage ein Blick hinter die Kulissen von RadioTux zu gewähren. Wie wir unsere Produktionen planen, aufnehmen, bearbeiten und schließlich publizieren.

Diesen Wunsch möchten wir euch natürlich mit dieser neuen Artikelreihe gerne erfüllen. In verschiedene Kapitel aufgeteilt geben wir euch einen Überblick über unsere Arbeitsweiße Podcasts zu produzieren.

Hierbei steht natürlich die Planung und Organisation eines Casts am Anfang.

Welche Technik steht dahinter?

Als Plattformen für das kollaborative Arbeiten nutzen wie einerseits für den raschen Gedankenaustausch die Google Docs und andereseits eine angepasste Installation des Redmine Bugtrackers mit welcher wir unsere Beitrage und Deadlines planen.

Zarafa Logo

Für unsere zentrale Kalender-, Kontakt- und Emailverwaltung setzen wir auf eine Instanz der Zarafa Groupware.

Als ein so verstreut agierendes Radio steht eine unmittelbare und gute Kommunikation untereinander an erster Stelle. Deswegen nutzen wir neben den weitbekannten Mailinglisten Service 'mailman' auch einen eigenen Mumble -Server welcher durch Modifikationen an die RadioTux-interne Benuterverwaltung angeschlossen ist. Dies lässt uns die ganze Funktionalität einer LDAP Umgebung auch auf unsere Meetings anwenden. Geschlossene Dienste wie Skype bieten diesen Mehrwert nicht.

Wie die Planung einer Magazinsendung abläuft.

Redakteure erarbeiten aus Eigeninteresse oder weil sie darum gebeten wurden ein Thema und formulieren eine theoretische Beitragsidee sowie deren sachlicher Inhalt und den dazu nötigen Zeitaufwand.

Detaillierte Abläufe zu unseren Sendungen werden dann in den monatlichen Meetings besprochen. Diese Treffen dienen neben einem obligatorischen Statusbericht und Abgleich der Arbeiten der Absprache wer an was gerade arbeitet oder recherchiert. Dies hat den Vorteil, dass jeder auf dem gleichen Wissenstand ist und somit zum Beispiel nicht das gleiche Thema von zwei Personen bearbeitet wird. Somit würde uns kostbare Arbeitskraft verloren gehen. Ökonomie ist auch hier wichtig, da zum Beispiel eine Magazinsendung jedoch nur eine gewisse Anzahl an freien Slots aufweist findet hier auch eine Vorauswahl der Beiträge statt.

Ist der Beitrag beschlossene wird er anschließend im Bugtracker als Issue für einen verantwortlichen Redakteuer angelegt und dort weiterverwaltet.

Überblick über dies Ganze hat der Chef vom Dienst. Dieser ist verantwortlich für eine komplette Sendung. Zu seinen Aufgaben gehört es in diesem Stadium der Produktion Beitragsideen zu formulieren oder zu bewerten, Mitstreiter zu motivieren, vorangemeldete und fremdproduzierte Beiträge einzuplanen und sich um einen reibungslosen Ablauf zu kümmern.

Generell dauert eine Produktion einer Magazinsendung im Schnitt rund drei Wochen wobei auf die Planung und Akquise der Ideen rund 40% der Zeit entfallen. Formate mit zeitlicher Abhängigkeit wie die Weekly News oder die RadioTux News haben einen dynamischeren Ablauf um immer auf dem neusten Stand der Neuigkeiten zu sein.

Fazit

Eine gute Planung verschlingt verhältnismäßig viel Zeit und kann bei Weilen trocken wirken. Sie ist jedoch essentiel für einen stressfreien und harmonischen Ablauf einer Produktion.

Habt ihr Fragen oder Anregungen welche Themen euch bei einem Blick 'hinter die Kulissen' von RadioTux noch interessieren? Sagt sie uns unter redaktion@radiotux.de. Wir freuen uns!

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

tweetbackcheck