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Tips und Tricks auf RadioTux heute: Mounten mal anders

Viele von euch kennen es sicher: Die Platte ist voll, nun ist guter Rat teuer ...

Mir ging es letzte Woche so mit einem eeepc den ich einer Freundin zurecht gemacht hatte. Die Root-Partition war zu 100% voll :-( und da viel mir wieder ein, dass es mount bind gibt. Das ist eine Möglichkeit, Verzeichnisse zu mounten also z.B. /home nach /mnt/home, wobei das eigentliche Gerät (z.B. eine SD-Karte) nach /mnt gemountet worden ist.

der Befehl

mount --bind /von /nach

Auf dem eeepc wollte ich, dass sich in Zukunft alle Einträge aus /var/cache und /home auf der SD-Karte wieder finden. Nun gut, nichts einfacher als das:

mount /dev/sdb1 /mnt

mkdir /mnt/home
mv /home /mnt/home
mount --bind /mnt/home /home

mkdir /mnt/cache
mv /var/cache /mnt/cache
mount --bind /mnt/cache /var/cache

Super, das geht. Aber wie könnte es anders sein? Nach einem Neustart sind alle Einstellungen verschwunden, also noch einige eintäge in die Datei /etc/fstab machen:

/dev/sdb1 /mnt ext3 defaults 0 1
/mnt/home /home none bind  0 1
/mnt/cache /var/cache/ non bind  0 1

dann speichern und jetzt kann mit mount -a getestet werden, ob alles richtig eingetragen ist. Der Befehl mount allein gibt Auskunft, welche Geräte wo eingegangen sind.

Nach einem Neustart sollte jetzt alles so sein wie vorgesehen.

In der Hoffnung, dass es einigen von euch hilft, viel Spaß beim Tüfteln, euer

RadioTux-Team

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