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RadioTux Sendung Oktober 2015

Oktobersturm

Schwankende Bäume

im Abendrot -

Lebenssturmträume

vor purpurnem Tod -

Blättergeplauder -

wirbelnder Hauf -

nachtkalte Schauder

rauschen herauf.

--Christian Morgenstern

Wir haben es noch mal gemacht und zumindest kurz über SailfishOS geredet, aber auch über Ubuntu 15.10 und Canonicals Lizenzpolitik.

Falls ihr Halloween feiert wünschen wir euch eine gruslige Zeit.

Thema Startzeit
Intro 00:00:00
Musik: Akashic Records mit Stories of the old mansion 00:00:28
Gespräch über SailfishOS, Fairphone, Ubuntu Phone, Ubuntu 15.10 und Canonicals Lizenzpolitik 00:03:27
Musik: Neon NiteClub mit U keep me up all nite 01:26:44
Outro 01:29:10

Shownotes

2015-10-31.RadioTux.Magazin.Oktober2015.mp3

2015-10-31.RadioTux.Magazin.Oktober2015.ogg

2015-10-31.RadioTux.Magazin.Oktober2015.m4a

2015-10-31.RadioTux.Magazin.Oktober2015.flac

2015-10-31.RadioTux.Magazin.Oktober2015.opus

MP3 Low-Version

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Kommentare

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detlef am :

Ein Hallo an die Radio-Tux Macher.

Ich höre eure Sendungen immer recht gerne, das Thema Ubuntu gab mir nun mal den Anlass, euch meine Meinung zu Ubuntu zu nennen. Die Version 12.04 war die letzte Version, die ich mir gegönnt habe, Mit der Unity-Oberfläche konnte ich mich schon nicht so wirklich begeistern, so das ich einen Schnitt gemacht habe, und zu Mint gewechselt habe. Mittlerweile bin ich bei LMDE2 (Linux Mint Debian Edition 2) gelandet, und bin sehr zufrieden.

Tipp: Sendet doch mal was zum Thema Firefox-OS, die sollen doch auch daran arbeiten, ein Tablett raus zu bringen, ein Entwickler-Tablett soll es ja schon geben. :-)

Leszek Lesner am :

Welche Oberfläche verwendest du denn auf Mint ?

Gnome 2 bzw. Mate oder Cinnamon ?

Was FirefoxOS angeht, so hatten wir das mal angesprochen in alles Ausführlichkeit.

Ich sehe mit den aktuellen 2.xer Versionen keinen Grund nochmal davon zu reden.

Evtl. wird es zu 2.5 ja was, wenn dort auch das OpenACL mit einfließt.

ou an am :

Was die Ubuntu 15.10 Versionen betrifft, habt ihr ein interessantes Projekt nicht besprochen, nämlich die neue 'Welcome' Utility in Ubuntu Mate.

In Mate wird das (scheinbar auch verbesserte) Ubuntu Software Centre zum Beispiel nicht mehr standardmäßig installiert, sondern der Nutzer bekommt in Welcome die Wahl zwischen USC, Synaptic und App Grid.

Außerdem gibt es eine Software in einer Reihe von Kategorien, die man zur Installation angeboten bekommt, offenbar mit der Absicht, neue Linux Nutzer auf die Möglichkeiten des Systems hinzuweisen.

Die Installation der Software erfolgt mit einem klick.

Außerdem kann man in Welcome Systemaktualisierungen durchführen, Treiber installieren oder Einstellungen konfigurieren und bekommt viele Informationen zur Benutzung der Distro.

Das alles ist sehr nett, aber könnte darunter leiden, dass Nutzer nicht erkennen, wie mächtig die Anwendung ist, und sie nur für einen Begrüßungsdialog halten - vielleicht wäre ein neuer Name hilfreich. Überhaupt ist Mate die vielleicht am besten kuratierte Ubuntu Variante im Moment, der Projektleiter Martin Wimpress hat da in den letzten zwei Jahren sehr viel Zeit investiert.

Leszek Lesner am :

Ja das stimmt.

Wir haben uns Ubuntu Mate auch nicht genau angeschaut und eigentlich nur kurz Ubuntu mit Unity angesprochen gehabt.

Wie ich das verstanden habe wird das Welcome Tool immer noch weiterentwickelt in Ubuntu Mate.

Eine tolle Sache für Einsteiger.

Detlef am :

Hallo Leszek,

Ich verwende die Cinnamon Version 2.8.2

Alex am :

Hallo und vielen Dank für diese informative Sendung!

Ich eine kleine Anmerkung zum Thema Red Hat Markenpolitik vs. Canonical Markenpolitik. Ihr habt das so dargestellt als wäre die bei beiden Unternehmen im Prinzip gleich, nur dass Red Hat seine Politik von Anfang an ehrlicher kommuniziert hat. Das stimmt so nicht. Der Hauptunterschied ist, dass Red Hat für seine Binärpakete nicht das Copyright beansprucht, während das bei Canonical durchaus der Fall ist, wenn die Lizenz der entsprechenden Software (z.B. GPL) dem nicht widerspricht.

Es ist durchaus möglich, eine eigene Distribution zu bauen, die Binärpakete aus RHEL enthält. Man darf so eine Distribution natürlich nicht als Red Hat (auch nicht als "basierend auf Red Hat") vermarkten und alle Logos müssten ersetzt werden, aber Red Hats Trademark Guidelines erlauben das ausdrücklich.

Siehe:

http://www.redhat.com/f/pdf/corp/RH-3573_284204_TM_Gd.pdf

Canonical hingegen beansprucht das Copyright für compilierte Pakete und versucht, dieses über das Markenrecht durchzusetzen. Das macht glaub kein anderes Open Source Unternehmen so.

Kim am :

Hallo ihr beiden,

Linux auf dem PC nutze ich seit Zeiten SuSE 5.3 / KDE 1.0. Bin also schon ein "alter Hase". :-) [bin jetzt bei Debian mit Cinnamon]

Durch die September und Oktober Folge bin ich just (erneut) auf Jolla und SailfishOS aufmerksam geworden. Ein in der EU entwickeltes und "reines" Linux Smartphone ist schon sehr reizvoll!

Anders als von euch empfohlen werde ich mir ein Jolla bestellen und es mir mal ansehen.

Es bietet zwar nicht die neueste Hardware. Aber ein solches hätte - dem aktuellen Trend folgend - auf jeden Fall mindestens ein 5" Display (s. Fairphone 2). Und das ist mir definitiv zu groß.

Mein Wunscherät ist handlich mit 4,3" Display.

-- Ganz nebenbei ist Jolla sicherlich froh über jedes verkaufte Gerät - und verdient haben sie es ja auch! :-)

Viele Grüße

Kim

Denny am :

Danke für das Thema Red Hat Markenpolitik vs. Canonical Markenpolitik. Das ist das erste mal das ich das so richtig wahrgenomen und gehört habe. Das wirft in der Tat kein gutes Licht auf Canonical :/

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